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Freitag, 8. März 2013

Nass? Kein Problem!

Rutschsichere Bodenbeläge reduzieren Unfallrisiko


Eingestuft in die Rutschhemmungsklasse R12: Die Bodendiele „Nomawood Ambiente“ behält auch bei Feuchtigkeit ihre rutschhemmende Eigenschaft. (Foto: Wilkes Kunststoffe)

Nomawood Ambiente eignet sich als holzfreier und rutschsicherer Werkstoff auch als Poolumrandung. Da das Material nicht splittert, ist es zudem besonders barfußfreundlich. (Foto: Wilkes Kunststoffe)

Rutschsicherheit zählt insbesondere in öffentlichen Bereichen zu den besonderen Anforderungen an den Bodenbelag. Aber auch bei privaten Projekten sollte dieser Aspekt berücksichtigt werden, um ein unnötiges Unfallrisiko zu vermeiden. Zur Orientierung sind Bodenbeläge in Rutschhemmungsklassen eingeteilt, die den Haftriebwert des ausgewählten Belages angeben. Wenn der Boden häufig unter dem Einfluss von Feuchtigkeit und Nässe steht, sollte die rutschhemmende Eigenschaft des Bodens dauerhaft sein, damit er sich nicht nach langer Nutzungsdauer zu einer Gefahrenstelle entwickelt.

Bodenbeläge müssen nutzungssicher sein – dies schreibt auch die EG-Bauprodukten-Richtlinie vor. Insbesondere in Bereichen, in denen das Unfallrisiko erhöht ist, gilt es daher, besondere Anforderungen zu erfüllen. Zu diesen Anforderungen gehört auch die Rutsch- oder Trittsicherheit. Unter diesem Begriff wird die Eigenschaft eines Bodenbelags in Bezug auf gleitfördernde Stoffe zusammengefasst. Beispielsweise kann Wasser die rutschhemmende Eigenschaft eines Holzbodenbelages erheblich reduzieren. Für Schwimmbäder, Sanitärräume, öffentliche Gebäude wie Kindergärten und Schulen werden daher rutschhemmende Beläge gefordert. So müssen auf Pausenhöfen von Schulen und Kindergärten Bodenbeläge der Rutschhemmungsklasse R10 eingesetzt werden. R10 spiegelt dabei einen normalen Haftriebwert wider. R9 steht für einen geringen Haftriebwert; R12 für einen großen Haftriebwert – je höher der geforderte R-Wert ist, desto stärker muss also die rutschhemmende Eigenschaft des eingesetzten Bodenbelages sein. Unterschieden wird zudem noch nach Bereichen, die Barfuß oder mit Schuhwerk begangen werden. So ist für Schwimmbäder zusätzlich das Merkblatt „Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche“ von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zu beachten.

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Rutschsicherheit beeinflussen können. Nicht nur der Bodenbelag selbst spielt hier eine entscheidende Rolle, sondern auch Umweltfaktoren sowie Alter und Sauberkeit des Bodenbelags. Die Rutschsicherheit von Personen ist besonders auf nassen und glatten Böden gefährdet. Insbesondere wenn sich Moos und Algen bilden, ist die Trittsicherheit nicht mehr gegeben. Für Sicherheit sorgen hier Beläge, die auch unter dauerhaftem Einfluss von Feuchtigkeit ihre rutschhemmende Eigenschaft nicht verlieren.

Während im öffentlichen Bereich die Rutschsicherheit des Bodenbelags klar geregelt ist, liegt es im privaten Bereich im Ermessen des Besitzers, ob er Beläge mit rutschhemmender Eigenschaft einbaut oder nicht. Experten raten jedoch, auch hier den Sicherheitsaspekt zu berücksichtigen. Und auch aus versicherungstechnischen Gründen kann dies durchaus relevant sein: Gleiten Gäste auf dem rutschigen Bodenbelag aus, werden sie sich an den Eigentümer und dessen Haftpflichtversicherung wenden. Diese kann die Haftung jedoch ausschließen – mit der Begründung, dass dem Besitzer die Problematik des Ausgleitens auf dem nassen Boden bekannt sein sollte und er somit Gegenmaßnahmen hätte ergreifen sollen.

Speziell für die erhöhten Anforderungen an die Rutschsicherheit bietet das Handelsunternehmen Wilkes Kunststoffe eine Bodendiele an, die vom TÜV Rheinland getestet wurde und in die Rutschhemmungsklasse R12 eingestuft wurde. Nomawood Ambiente ist ein Vollkunststoff und damit völlig frei von Holzanteilen. Da Feuchtigkeit nicht in das Material dringen kann, bietet es keinen Nährboden für Moos und Algen und quillt auch nach Jahren in nasser Umgebung nicht auf. So wurde es beispielsweise in Frankreich auch schon mehrfach als Hubboden in Schwimmbädern eingesetzt. Egal, ob Chlor oder Salzwasser: Auch nach mehreren Jahren im Wasser bleibt die Bodendiele form- und farbecht. Der Bodenbelag ist zudem leicht zu reinigen und verliert auch nach häufiger Reinigung nicht an Rutschsicherheit. Verunreinigungen wie Laub und ähnliches, die häufig nach dem Herbst und Winter auf Terrassen zu finden sind, lassen sich einfach mit Wasser und dem Hochdruckreiniger entfernen. Auch dies gewährt eine höhere Sicherheit: Laub und Dreck können ein Unfallrisiko darstellen – je schneller und leichter der Bodenbelag gereinigt werden kann, desto sicherer ist er insgesamt.

Da Nomawood Ambiente nicht splittert, ist es des Weiteren besonders barfußfreundlich. Die hellen Farbtöne der Diele heizen sich zudem nur sehr wenig auf und bleiben auch im Sommer angenehm ohne Schuhwerk zu begehen. Ferner ist das Material zu 100 Prozent recyclingfähig und frei von Polyvinylchlorid (PVC). Somit ist die Kunststoff-Diele eine umweltfreundliche Alternative zu Holz – und schont dabei wichtige Tropenholzbestände. Auch im Bereich der Gestaltungsfreiheit kann Nomawood Ambiente punkten: Die Holztöne Steppe, Provence und Sahara weisen unterschiedliche Farbnuancen auf und vermitteln damit einen sehr natürlichen und lebendigen Eindruck. Jede Diele ist ein Unikat und hat ihre unverwechselbare Holzstruktur.

Nomawood Ambiente ist in Deutschland beim Handelsunternehmen Wilkes Kunststoffe erhältlich. Interessierte erhalten weitere Informationen unter www.wilkes.de oder per E-Mail (mail(at)wilkes.de).